In-situ Bodensanierung

Effiziente Sanierung vor Ort ohne Auskoffern

In-situ Sanierungsverfahren – Schema mit Eintragsstelle, Reaktionszone und Grundwasserreinigung

Das in-situ Verfahren nutzt den Effekt der Veränderung der Grenzflächenspannung von Flüssigkeiten durch das Injizieren oberflächenaktiver Substanzen durch Surface-Tension-Lowering (STL).

Die deutlich verbesserte hydraulische Verfügbarkeit und physikalische Eigenschaften der Schadstoffe stellen einen einfachen effizienten Sanierungsablauf sicher. Kontaminationen werden in-situ („on-site") behoben, ohne das kostenintensives Auskoffern notwendig ist.

Die Revitalisierung komplexer Schadstellen gelingt ebenso wie die Beherrschung von Havarien mit massiven als auch permanent schleichendem Schadstoffaustritt. In-situ mit Faliten (Hefe-Pflanzenöl-Kondensat) sichert eine schnelle umweltschonende und grundwasserverträgliche Sanierung.

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Ablaufschritte der In-situ Sanierung

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Vorbereitungsarbeiten

Zunächst erfolgt eine umfassende Standortcharakterisierung: Bodenproben, hydrogeologische Untersuchungen und die Analyse der vorhandenen Kontamination bilden die Grundlage für die Sanierungsplanung. Auf Basis dieser Daten werden Injektions- und Entnahmebrunnen positioniert und das Sanierungssystem dimensioniert. Die sorgfältige Vorbereitung ist entscheidend für den Sanierungserfolg.

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Injizieren der Lösungssubstanzen

Über die installierten Injektionsbrunnen werden die oberflächenaktiven Faliten Substanzen gezielt in den kontaminierten Untergrund eingebracht. Durch den Effekt des Surface-Tension-Lowering (STL) werden die Grenzflächenspannungen zwischen Schadstoffen und Bodenmatrix verändert. Dadurch lösen sich gebundene Kontaminationen aus dem Bodenkorn und werden in die wässrige Phase überführt – die Schadstoffe werden hydraulisch verfügbar und mobilisiert.

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Abpumpen und Reinigen

Die mobilisierten Schadstoffe werden zusammen mit dem Grundwasser über Entnahmebrunnen abgepumpt. Oberirdisch erfolgt die Aufbereitung des kontaminierten Wassers durch geeignete Behandlungsverfahren wie Aktivkohleadsorption oder biologische Reinigung. Die gereinigten Wässer können anschließend rückgeführt oder eingeleitet werden. Der gesamte Prozess wird durch ein kontinuierliches Monitoring begleitet, das den Sanierungsfortschritt dokumentiert.

Bildergalerie

Einsatzgebiete

  • Bodensanierung in der gesättigten und ungesättigten Zone
  • Hochkontaminierte und schwer zugängliche Bereiche
  • Grundwassersanierung bei organischen Kontaminationen
  • Altlastensanierung unter bestehender Bebauung

Behandelbare Schadstoffklassen

LNAPLDNAPLLHKWPAKMKWBTEXOCPHCHDDT

Vorteile

Kurze Projektlaufzeiten

Sanierungsdauer in der Regel unter einem Jahr – deutlich schneller als konventionelle Pump-and-Treat-Verfahren.

Hohe Umweltverträglichkeit

Einsatz von 100 % biologisch abbaubaren Faliten Produkten auf Basis von Hefe-Pflanzenöl-Kondensaten.

Kostenersparnis

Verzicht auf kostspieliges Auskoffern und Abtransport kontaminierten Bodens. Erhebliche Einsparungen bei Erdbau und Entsorgung.

Nutzbarkeit des Standorts

Betroffene Immobilien und Flächen bleiben während der gesamten Sanierung nutzbar – kein Betriebsstillstand erforderlich.

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